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  • Thomas Schiffer

Ego, Rollen-Ich und die Beziehung zu den Eltern

Aktualisiert: Aug 21

Liebe LeserInnen,


seit einigen Jahren arbeite ich als Bewusstseins-Coach und helfe Menschen, die sich in einer Lebenskrise befinden. Häufig führen die Betroffenen ihre Schwierigkeiten auf die Beziehung zu den eigenen Eltern zurück.

Sehr gerne möchte ich deshalb dieses Thema in einem Blog-Beitrag näher betrachten.


Um verstehen zu können, wie es überhaupt möglich ist, dass wir Menschen in unserem Leben bestimmte Rollen einnehmen können und wie diese Rollen zu unserer Entwicklung beitragen, ist die Kenntnis darüber notwendig, was das Ich ist, für das wir uns gewöhnlich halten und das im allgemeinen Sprachgebrauch oft als Ego bezeichnet wird. Denn dieses ‚Ich‘ ist es, das uns Rollen in unserem Leben in bestimmter und individueller Art und Weise zum Ausdruck bringen lässt.


Im ersten Teil dieses Beitrags beschäftigen wir uns deshalb mit dem, was das Ego ist und mit seinen Aufgaben und Funktionen.

Im zweiten Teil geht es um die Bedeutung des Rollen-Ich der Eltern für unsere eigene Entwicklung.


1. Teil des Blog-Beitrags: Aufgaben und Funktionen des Ego

Das Ego ist ein hochspezialisierter Aspekt unseres selbst, der nach außen gerichtet ist. Es ist der Teil von uns, der sich am unmittelbarsten mit der Außenwelt, mit dem Leben in der physischen Welt, auseinandersetzt, das durch unser tieferes Selbst, das wir sind, gelebt wird. Das Ego ist eine Erscheinungsform, die aus etwas emporsteigt, das viel tiefer und weiter ist als es selbst. Und doch ist es ein Teil davon.